Wladimir Solouchin: Das Urteil

Ein Mann verbringt einen Traumurlaub am Schwarzen Meer. Sonne, Strand, Wein, Gastfreundschaft und die Liebe einer schönen jungen Frau lassen den beliebten, berühmten Schriftsteller wieder jung werden. Da versucht ein neidischer Rivale ihm einzureden, eine Hautunebenheit an seinem Oberschenkel sei Krebs. Nach einigem Zögern begibt sich der Mann in Behandlung, und die unsichere Reaktion der … Weiterlesen Wladimir Solouchin: Das Urteil

Marguerite Duras: Hiroshima mon amour – Filmszenarium

Hiroshima, Sommer 1957. Eine Französin ist in diese Stadt gekommen, um einen Film zum Gedenken an die Opfer der Atombombenkatastrophe zu drehen. Am Vorabend ihrer Rückkehr nach Frankreich begegnet sie einem Japaner. Sie erleben eine kurze Liebesgeschichte miteinander, eine Geschichte, wie sie tausendmal an jedem Tag geschieht. Doch in Hiroshima kann es kein gewöhnliches, banales … Weiterlesen Marguerite Duras: Hiroshima mon amour – Filmszenarium

Feng Jicai: Ach!

Die absurd anmutenden Ereignisse in einem Forschungsinstitut stehen im Mittelpunkt dieses preisgekrönten Kurzromans, der als Beitrag zur Geschichtsbewältigung in China Aufsehen erregte. Präzis und einfühlsam gestaltete Feng Jicai die tragikomischen Verstrickungen eines jungen Wissenschaftlers, der durch seine Erfahrungen während der Hundert-Blumen-Bewegung ein ängstlicher, verschlossener Mensch und ein Meister der Anpassung geworden ist. Dank seiner unterwürfigen … Weiterlesen Feng Jicai: Ach!

Jewgeni Jewtuschenko: Fuku!

Shenja, gib Geld!«Anfangs zwar mußte ich lächeln,doch späterschreckte mich dieser düstere Chor »Shenja, gib Geld!Dinero, Shenja!« -zu viele trugen die Bitte vor.Als ich erniedrigt umhergeirrt früher war ich nicht Shenja,der Shenka war ich, Landstreicher, Strauchdiebe sagten zu mir: »Dulde nur, Shenka, gedulde dich.Der Herrgott sieht alles - dein Kreuz mußt du tragen, der Hunger bleibt … Weiterlesen Jewgeni Jewtuschenko: Fuku!

Grete Weil: Meine Schwester Antigone

Am Abend ihres Lebens von Schuldgefühlen und Angst bedrängt, ringt die Ich-Erzählerin in diesem Roman mit jener sagenhaften Gestalt aus der griechischen Mythologie, die ihr Schicksal durch eigenständiges Handeln selbst bestimmte: Antigone wußte, daß sie mit dem heimlichen Begräbnis des Bruders wider das Gesetz handelt und mit dem Tode bestraft wird. Dieser Mut, diese Kompromißlosigkeit … Weiterlesen Grete Weil: Meine Schwester Antigone