Hans Henny Jahnn: Dreizehn nicht geheure Geschichten

Hans Henny Jahnn (1894-1959), Erzähler, Dramatiker, Essayist, Verleger, Orgelbauer von Weltruf, einer der eigenwilligsten und umstrittensten Dichter des 20. Jahrhunderts, bringt in diesen Erzählungen (1954) unverkennbar seine Lebenserfahrungen zur Sprache: Schicksale aus seiner zeitweiligen Wahlheimat Norwegen, das Erlebnis der Glaubensgemeinde Ugrino, sein Engagement für die Kunst des Orgelbaus. Immer sind es die Pole Schöpfung, Liebe, … Weiterlesen Hans Henny Jahnn: Dreizehn nicht geheure Geschichten

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Meja Nwangi: Wie ein Aas für Hunde

Meja Mwangi (geb. 1948) zählt zu den populärsten Autoren Kenias. Seine Romane zeigen Techniken in der Tradition der europäischen Realisten auf, aber atmosphärisch sind sie verwurzelt in den Bildern, Geräuschen und Gerüchen seiner Heimat. Hier gestaltet Mwangi im Rahmen einer spannungsgeladenen Konfrontation zwischen einer Gruppe Mau-Mau-Kämpfern auf verlorenem Posten im Urwald und einem britischen Captain … Weiterlesen Meja Nwangi: Wie ein Aas für Hunde

Augusto Céspedes: Teufelsmetall

Es ist ein stolzer Augenblick für den Halbindianer Zenón Omonte, als König Alfons XIII. von Spanien ihn, den Emporkömmling, freundschaftlich ans Herz drückt. In unendlich ferner Vergangenheit war er ein barfüßiger Mestizenjunge, der Indiomädchen vergewaltigte, seinen Onkel bestahl und mit Maultieren und anderen Dingen handelte. Als Gehilfe eines Erzaufkäufers in der Stadt Oruro im bolivianischen … Weiterlesen Augusto Céspedes: Teufelsmetall

René-Victor Pilhes: Panik in der Rue Oberkampf

Erzählt wird die "Geschichte vom Einsturz und Zusammenbruch der französischen Tochtergesellschaft von Rosserys & Mitchell". In einer beinahe kriminalistischen Handlung enthüllt der Roman den Mechanismus von Lenkung und Leitung eines vom US-amerikanischen Kapital beherrschten multinationalen Konzerns. Der Autor (Jahrgang 1934) will insbesondere zeigen, wie die Machtgier und die faschistischen Methoden des Managements die Demokratie gefährden. … Weiterlesen René-Victor Pilhes: Panik in der Rue Oberkampf

Brigitte Reimann: Ankunft im Alltag

Das Internat mit den Rosenbeeten um die Burg und mit dem freundlichen Lehrer Kramer hat sie verlassen, und voll Sehnsucht denkt sie daran zurück, als sie in der Stadt ankommt. Unruhig und ein wenig beklommen, weil sie so allein ist, steht sie auf dem Bahnsteig. Wird ihr die neue Welt des Kombinats mit seinen Kühltürmen … Weiterlesen Brigitte Reimann: Ankunft im Alltag

Juan Goytisolo: Das Fest der anderen

"Solange ich lebe, habe ich keiner Fliege etwas zuleide getan. Aber ich war damals wahnsinnig und wußte nicht, was ich tat." Gebannt lauscht Pipo dem Mörder Gorilla, seinem einzigen Freund, der ihm das Geheimnis seines Lebens anvertraut und ihm die nächtliche Welt des Abenteuers erschließt. Und gebannt schaut das Mädchen Piluca auf die zehnjährige Pira … Weiterlesen Juan Goytisolo: Das Fest der anderen

Georg Hermann: Henriette Jacoby

Georg Hermann war durch sein "Jettchen Gebert", den Roman aus der Biedermeierzeit, der das Leben der angesehenen Kaufmannsfamilie Gebert und die Liebesgeschichte zwischen der Pflegetochter Jettchen und dem unentschlossenen, träumerischen Literaten Dr. Kößling schildert, sozusagen über Nacht berühmt geworden. Auf Drängen des Publikums schrieb er die Fortsetzung dazu, die als in sich abgeschlossener Roman unter … Weiterlesen Georg Hermann: Henriette Jacoby