Harald Hauser: Wo Deutschland lag

Deutschland 1940: Deutsche Soldaten ziehen, am Triumphbogen vorüber, die Champs Elysées hinunter. Hitler hat Paris erobert. Aber... Einige hundert deutsche Patrioten, Schulter an Schulter mit Zehntausenden französischer Widerstandskämpfer, stemmen sich gegen den Strom. Internationale des Thälmannbataillons aus Spanien, politische Flüchtlinge und Feinde der faschistischen Barbarei unter den Okkupationssoldaten ringen darum, daß die Geschichtsschreibung dereinst nicht … Weiterlesen Harald Hauser: Wo Deutschland lag

Advertisements

Werner Steinberg: Hinter dem Weltende

Werner Steinberg erlebte die Handlung seines fesselnden Romans teilweise selbst. Die Geschichte spielt im Jahre 1954 in einer württembergischen Heilstätte, die von den Patienten "Mottenburg" genannt wird. Vier Ärzte bestimmen das Geschehen in dieser Anstalt. Jeder möchte auf seine Weise menschenwürdige Zustände auf der "Burg" schaffen. Dabei prallen Meinungen und Charaktere hart aufeinander. Steinberg zeichnet … Weiterlesen Werner Steinberg: Hinter dem Weltende

Ulrich Völkel: Adler mit gebrochenem Flügel

Nach seinem erfolgreichen Theodor-Körner-Roman "Mit Leier und Schwert" schildert Ulrich Völkel das wechselvolle Schicksal Ernst Moritz Arndts, der ebenfalls während des Befreiungskrieges den Höhepunkt seiner Laufbahn erlebte. Die Handlung beginnt mit der Flucht Arndts nach Petersburg im Jahre 1812, wo er Privatsekretär des Freiherrn vom Stein wird und von da an durch seine aufrüttelnden, anfeuernden … Weiterlesen Ulrich Völkel: Adler mit gebrochenem Flügel

Johannes R. Becher: Abschied

Hier wird die Geschichte eines jungen Menschen in der "guten alten Zeit" erzählt. Wie viele andere hofft in der Silvesternacht 1900, als das 20. Jahrhundert beginnt, auch Hans Gastl, der Sohn eines Münchener Staatsanwaltes, daß es nun "anders" werde. Auf der Suche nach dem neuen, Möglichen, Notwendigen gerät er in Opposition zur strammstehenden, verlogenen Welt … Weiterlesen Johannes R. Becher: Abschied

Leonhard Frank: Die Räuberbande

Leonhard Frank, aus der Arbeiterklasse hervorgegangen, Autodidakt, gehört zu den großen deutschen Schriftstellern, die von 1933 bis 1945 in Acht und Bann getan und ins Exil getrieben wurden. In seiner "Räuberbande" schuf er den klassischen Roman einer Jugend, die an der kleinbürgerlichen Enge ihrer Umwelt scheitert. Die romantische Rebellion der "Räuber" zerschellt an der bigotten … Weiterlesen Leonhard Frank: Die Räuberbande

Juri Trifonow: Ungeduld

Wie ein schrecklicher, warnender Schatten lastet die Erinnerung an die anarchistischen Gewalt- und Betrugsmethoden Netschajews auf den russischen Revolutionären der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Hatte doch die Losung dieses "Macchiavelli der russischen Revolution", daß alle Mittel im revolutionären Kampf erlaubt seien, zur Ermordung eines eigenen Genossen und zur sektiererischen Isolierung geführt. Dennoch entscheiden sich … Weiterlesen Juri Trifonow: Ungeduld

Bodo Uhse: Leutnant Bertram

Die Jahre 1935 bis 1937 erstehen noch einmal, die Jahre, in denen die deutschen Faschisten schon entscheidende Kriegsvorbereitungen treffen, ihre "Generalprobe der Waffen" in Spanien abhalten. Auf Spaniens Boden bekämpfen sich Deutsche, durch innere Welten getrennt: Die Söldlinge Hitlers und deutsche Freiwillige, die selbstlos zu den Internationalen Brigaden kamen. Zu den Söldlingen Hitlers gehört auch … Weiterlesen Bodo Uhse: Leutnant Bertram