Alexander Puschkin: "Der Postmeister"

In der Geschichte vom Aufseher einer kleinen Poststation, der vergeblich versucht, seine "verlorene Tochter" aus den Händen eines Rittmeisters zu retten, zeichnet Puschkin psychologisch überzeugend die Gestalt eines liebenden Vaters, der schließlich an Kummer und Gram über sein Kind zugrunde geht. Mit dem "Märtyrer der 14. Rangklasse" führt er den Typus des später immer wieder … Weiterlesen Alexander Puschkin: "Der Postmeister"

Konrad Fialkowski: Homo divisus

Als er nach der Operation zu sich kommt, weiß Stef Korn nur noch, daß er auf der vereisten Straße einfach zu schnell gefahren ist und ihm wahrscheinlich die Kurve zum Verhängnis wurde. Auch an die immer näher kommende Leitplanke kann er sich noch dunkel erinnern - ein Wunder, daß man ihn wieder so gut zusammengeflickt … Weiterlesen Konrad Fialkowski: Homo divisus

Brigitte Reimann: Die Frau am Pranger

Das Schicksal zweier Menschen, die einander so lieb hatten und doch ihr Glück nicht fanden - dieses alte Thema wird hier neu gestaltet. Nicht Familienzwist, nicht Standesunterschiede bestimmen die Tragik der Liebenden, sondern der Gegensatz ihrer Staatszugehörigkeit. Aus Mitleid und Achtung wächst zwischen Kathrin Marten und dem Kriegsgefangenen Alexej Lunjew das Gefühl tiefer Leidenschaft, das … Weiterlesen Brigitte Reimann: Die Frau am Pranger

Marie Polednakova: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt

Der neunjährige Vasek hat seinen leiblichen Vater Lubos entdeckt, der bislang nichts von der Existenz seines Sohnes ahnte. Vaseks Mutter Anna befürchtet nun nicht zu Unrecht, daß der Vater, der beim Bergrettungsdienst arbeitet, den Sohn mit seiner Kletterleidenschaft anstecken könnte. In ihrem ersten gemeinsamen Urlaub beim Großvater steht Anna mit ihren Vernunftsprinzipien allein gegen die … Weiterlesen Marie Polednakova: Wie man den Vater in die Besserungsanstalt bekommt

Prosper Mérimée: Colomba

In Colomba geht es um Blutrache. Die Schwester fordert vom Bruder, dass er den toten Vater rächen soll. Der Bruder möchte das Gericht entscheiden lassen und macht zum Schluss seine eigene Erfahrung mit der Gerichtsbarkeit. Die Geschichte erschien erstmalig am 1. Juli 1840 in der "Revue des Deux Mondes". Kurz zum Autor: Prosper Mérimée lebte … Weiterlesen Prosper Mérimée: Colomba

Max Hans Fischer: Ärger mit Henner

Die ersten SätzeIhre Freunde nannten sie "Hallo". Hallo - das war wie aufmunterndes Schulterklopfen. Hallo - das hatte für sie ganz eigenen Klang: Es erweckte ein Gefühl der Geborgenheit und gemahnte sie immer an elfte Klasse, an schwarze Tafel und blaubespannte Wandzeitung, an Integralrechnung und Vokabeln... Verlag Neues Leben Berlin 1966Kompaß-Bücherei Band 124Illustrationen von Renate … Weiterlesen Max Hans Fischer: Ärger mit Henner

Alexandre Dumas: Gabriel Lambert

Während eines Besuchs in Toulon begegnet Dumas einem Galeerensträfling. Er glaubt ihn zu kennen, weiß aber nicht mehr, wo und unter welchen Umständen er mit ihm zusammengetroffen ist. Ein Zufall hilft ihm auf die Spur. Dumas erfährt den Namen des Sträflings. Vicomte Henri de Faverne. Da erinnerte sich Dumas eines Duells an einem regnerischen Morgen … Weiterlesen Alexandre Dumas: Gabriel Lambert

Heinz Kruschel: Meine doppelte Liebe

Die neunzehnjährige Erle, deren Freund Matti zur Armee einberufen wird, lernt einen kubanischen Studenten kennen. Sie will Matti nicht weh tun, sie will ihm treu sein, wenigstens für die Dauer der Armeezeit. Erle beginnt ein Doppelleben zu führen, das sie in Konflikte bringt, die sie nicht durchstehen kann: sie möchte ehrlich sein. Verlag Neues Leben … Weiterlesen Heinz Kruschel: Meine doppelte Liebe

Nikolai Michailow: Von Pol zu Pol

Der Autor schildert in spannender Form eine Reise - per Flugzeug und per Schiff - vom Nordpol zum Südpol unserer Mutter Erde. Er beginnt mit dem Besuch mehrerer sowjetischer Forschungsstationen auf dem Nordpol: die Reiseroute führt ihn weiter über Archangelsk - Moskau nach Süden, und mit jedem Breitengrad, den er hinter sich läßt, verändert sich … Weiterlesen Nikolai Michailow: Von Pol zu Pol

Jack London: Weißzahn der Wolfshund

Eines Nachts, als alles im Haus seines Herrn ruht, wird Weißzahn munter, er wittert einen Fremden. Der Wolfshund kläfft nicht wütend los, das ist nicht seine Art. Er hört, daß der Eindringling leise weitergeht, unendlich behutsam schleicht er ihm nach, so, wie er einst in der Wildnis einer Beute gefolgt ist. Am Fuß der großen … Weiterlesen Jack London: Weißzahn der Wolfshund