Volker Ebersbach: "Francisco Pizarro – Glanz und Elend eines Conquistadors"

Francisco Pizarro war keiner jener "Riesen an Denkkraft, Leidenschaft und Charakter, an Vielseitigkeit und Gelehrsamkeit", wie sie das Zeitalter der Renaissance hervorbrachte. Er war nur ihr schwacher Widerschein. Als Pizarro um 1502 in Santo Domingo an Land geht, ist er einer der vielen Namenlosen, die in der Neuen Welt ihr Glück machen wollen. "Oro y … Weiterlesen Volker Ebersbach: "Francisco Pizarro – Glanz und Elend eines Conquistadors"

Erich Maria Remarque: "Im Westen nichts Neues"

Dieses Buch ist so gerecht und ungerecht, wie ein Kriegsbuch sein muss, gerecht gegen die Opfer, ungerecht gegen die Treiber, die über Millionen Leichen sich Denkmale setzen. Dieses Buch ist Wirklichkeit und Vision. Es zeichnet nicht nur äußere Handlung und äußere Dinge. Was in den Menschen vorgeht und wie es in ihnen vorgeht, warum Menschen … Weiterlesen Erich Maria Remarque: "Im Westen nichts Neues"

Alexei Pawlowitsch Tschapygin: Stepan Rasin

Der Bauer war für den Bojaren kein Mensch, sondern nur ein Vieh, das für seinen Herrn zu pflügen und ihn zu füttern hatte; und die Nahrung jener zahllosen Hungerleider in Stadt und Land, die den Adel, die Fürsten, die Statthalter, die reichen Kaufleute unablässig schlemmen sahen, bestand aus Fleisch mit Maden und aus Brot mit … Weiterlesen Alexei Pawlowitsch Tschapygin: Stepan Rasin

Alexander Kasanzew: Der Nachfahre der Himmelssöhne

Alexander Kasanzew (geb. 1906) wendet sich einer der schillerndsten Gestalten der französischen Geschichte zu: dem Schriftsteller Cyrano de Bergerac (1619-1655), der in seinen wissenschaftlich-utopischen Traktaten bahnbrechende Erfindungen der Neuzeit prophezeite. Er galt als berüchtigter Degenheld, wurde Opfer politischer Intrigen und erkannte am Ende seines Lebens, daß er nicht mehr mit der Waffe, sondern mit der … Weiterlesen Alexander Kasanzew: Der Nachfahre der Himmelssöhne

Hans Jürgen Geerdts: Hoffnung hinterm Horizont

Am 9. März passiert ein junger Mann bei Weißenburg die französische Grenze. Doch seine Reise gleicht eher einer Flucht, deren Ziel Straßburg ist. Zu den wenigen Habseligkeiten, die er mit sich führt, gehören der "Hessische Landbote" und ein handschriftliches Exemplar des von ihm verfaßten Dramas "Dantons Tod". Hans-Jürgen Geerdts gestaltet in seinem historischen Roman um … Weiterlesen Hans Jürgen Geerdts: Hoffnung hinterm Horizont