Christa Wagner: „Die durchs Feuer liefen“

Leseprobe: Wald, Berge - Erzgebirge. Auf den Wiesenhängen am Waldrand brütet die Julisonne. Männer, Frauen und Kinder, die beim Heuwenden sind, kehren eher träge als emsig Unterstes zuoberst. (...) Plötzlich wird die drückende, lähmende Stille zerrissen. Ein heftig knallendes Geräusch dringt aus dem Wald herüber. "Ein Schuss? War das nicht ein Schuss?"Kurz nach dem ersten … Weiterlesen Christa Wagner: „Die durchs Feuer liefen“

Günther Stein: Das Ultimatum

Eisiger Sturm zerreißt die Dunstschwaden über dem verschneiten Land am Dnepr, da springt von Postenloch zu Postenloch der Ruf: "Wir sind eingekesselt!" Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht unter den achtzigtausend, mit jedem Tag dringender Entscheidung fordernd.Während Manstein seine Panzerdivisionen von außen gegen die Zange wuchtet, die Marschall Shukow mit der 1. und 2. … Weiterlesen Günther Stein: Das Ultimatum

Werner Gnüchtel: Die bitteren Freundschaften des Christof Lenk

Christof Lenk, der siebzehnjährige Arztsohn aus der Mark, der edelsten Gefühle fähig, voll guter Träume und falscher Ideale, zieht 1939 aus, ein Held zu werden. Er liebt Renate, die zärtliche Freundin aus Kindertagen; er bewundert Hans-Georg Marschner, den kühnen, unwiderstehlichen Freund; und dessen schöne Geliebte und spätere Ehefrau, die verwöhnte Marlen Lückendorf, schenkt ihm unverhohlen … Weiterlesen Werner Gnüchtel: Die bitteren Freundschaften des Christof Lenk

Martha Dodd: „Die den Wind säen“

Hälse recken sich empor, Menschen starren offenen Mundes in den Himmel: Über ihren Köpfen kreist ein Flugzeug und malt halsbrecherisch Schnörkel in die Luft. Nicht mehr lange wird der Kunstflieger Erich Landt (er trägt Züge von Ernst Udet) diese Menge faszinieren, das Tausendjährige Reich hält wichtigere Posten für ihn bereit: Als Konstrukteur neuer Kampfflugzeuge, als … Weiterlesen Martha Dodd: „Die den Wind säen“

Arnold Zweig: Der Streit um den Sergeanten Grischa

Es ist ein gut Stücks Kriegswahrheit in dem Buch, ein Teil des Soldatenlebens der Deutschen im Osten: ihr aufgeplusterter Bürobetrieb, ihre leer laufende Geschäftigkeit, ihr emsiges Nichtstun, ihre faule Betriebsamkeit; ihre Sauberkeit und Fürsorge für sich selbst und, wenn was abfiel, auch für die Bevölkerung, "Panjes" geheißen; und das Leben der Ostjuden, deren unendliche Überlegenheit … Weiterlesen Arnold Zweig: Der Streit um den Sergeanten Grischa

Amasasp Chatschaturowitsch Babadshanjan: Hauptstoßkraft

Hauptmarschall der Panzertruppen Amasasp Chatschaturowitsch Babadshanjan gehört zu den bekanntesten Militärs der Sowjetunion. Ehemalige Kampfgefährten, die mit ihm den schweren Weg von Moskau bis Berlin zurücklegten, bezeichnen ihn als einen Kommandeur, der es auch in schwierigsten Lagen verstand, seine Panzertruppenteile effektiv und erfolgreich einzusetzen.Aufgewachsen in einem abgelegenen Dorf in den Bergen Aserbaidshans, wurde er als … Weiterlesen Amasasp Chatschaturowitsch Babadshanjan: Hauptstoßkraft

Eva Lippold: Haus der schweren Tore

Sie können sie nicht verstehen. Hat ein junges Mädchen, das noch dazu hübsch ist und klug, nichts Besseres zu tun, als für eine verbotene Partei zu arbeiten?Hella weiß, von den Richtern des nazistischen Reichskammergerichts kann sie kein Verständnis erwarten.Dennoch, neun Jahre Zuchthaus übersteigen ihre Vorstellungskraft. Sie durchlebt die tiefe Verzweiflung eines Menschen, der gefangengehalten wird. … Weiterlesen Eva Lippold: Haus der schweren Tore

Etta von Oertzen: …und wollten das Richtige tun

Eine norddeutsche Kleinstadt im letzten Kriegsjahr: Die Hitlerzeit und der Krieg haben die Menschen in mancherlei Not und Elend gebracht. Nun blühen Mißgunst und Lüge, Haß und Verrat. Aber mitten in all der Verwahrlosung, mitten in allem Leid gibt es eine Handvoll Menschen, die klarsichtig und tapfer ihren Weg gehen, Christen und Nichtchristen. Sie sind … Weiterlesen Etta von Oertzen: …und wollten das Richtige tun

Lina Haag: Eine Handvoll Staub

"Ich war fast immer allein. Ich durfte nicht einmal unglücklich sein. Nur tapfer. Nur tapfer. Sie haben uns wie Hunde gehetzt. Sie haben uns immer wieder auseinandergerissen, dich in KZ gesteckt, mich durch die Gefängnisse geschleift. Wann waren wir beisammen, und wenn wir beisammen waren, waren wir froh?" Im Mai 1944 beginnt Lina Haag ihr … Weiterlesen Lina Haag: Eine Handvoll Staub

Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein

"Jeder stirbt für sich allein" war mein erstes Buch von Hans Fallada Generell lese ich über den Zweiten Weltkrieg nicht gerne Romane. Lieber Dokumentationen.Und ich bin wieder entsetzt, zu was Menschen bereit und fähig sind, sobald sie die Macht dazu erhalten. Wie kaltherzig und menschenverachtend sie sich benehmen.Und mit was für einer Angst die Menschen … Weiterlesen Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein