Liselotte Welskopf-Henrich: „Zwei Freunde“

Ein junger Mensch kommt in die große Stadt. Er glaubt, erfahren zu sein, und ist doch unerfahren. Büro und Theater, möbliertes Zimmer, Weinstube und Ballsaal, Klub und Reitstall, das elegante Haus und das Haus der Verarmten werden Schauplatz seines spannenden Erlebens. Er wird eingefangen von dem Reiz einer Frau und seiner Leidenschaft, angezogen von dem … Weiterlesen Liselotte Welskopf-Henrich: „Zwei Freunde“

Claude le Beau: „Seltsame und neue Reise zu den Wilden von Nordamerika“

Von seinem Vater nach Französisch-Kanada verbannt, unternimmt der junge Claude Le Beau im Frühjahr 1731 eine abenteuerliche Reise, um von Quebec aus nach Neuengland zu gelangen. Dabei hat er große, kaum erschlossene Gebiete verschiedener indianischer Stammesgruppen, so der Abenakis und der Irokesen, zu durchqueren. Des Landes und der Indiandersprache unkundig, ist er unterwegs völlig auf … Weiterlesen Claude le Beau: „Seltsame und neue Reise zu den Wilden von Nordamerika“

Restif de la Bretonne: „Die Nächte von Paris. 1789 – 1793“

Von all unseren Schriftstellern bin ich vielleicht der einzige, der das Volk wirklich kennt, denn ich lebe mittendrin… Ich will es beschreiben. Als Wächter über Tugend und Laster bin ich in die niedersten Klassen hinabgestiegen, wo ich alle nur denkbaren Übel vorfand… Philosophen, nehmt euch in acht! Eure Liebe zur Menscheit kann euch den falschen … Weiterlesen Restif de la Bretonne: „Die Nächte von Paris. 1789 – 1793“

Gotthold Ephraim Lessing: „Freimäurergespräche und anderes – Ausgewählte Schriften“

Er war die lebendige Kritik seiner Zeit, und sein ganzes Leben war Polemik. Diese Kritik machte sich geltend im weitesten Bereiche des Gedankens und des Gefühls, in der Religion, in der Wissenschaft, in der Kunst. Diese Polemik überwand jeden Gegner und erstarkte nach jedem Sieg. (Heinrich Heine, 1834) Lessings hier in einer Auswahl vorgestellte kleinere … Weiterlesen Gotthold Ephraim Lessing: „Freimäurergespräche und anderes – Ausgewählte Schriften“

Lawrence Sterne: „Das Leben und die Ansichten Tristram Shandys“

Nicht die Dinge bringen Menschen in Verwirrung, sondern die Ansichten über die Dinge. "Sagt mir, ihr Neunmalweisen, wird es nicht anders werden? Werden wir nur immer an Umfang und nicht an Gehalt zunehmen? Sollen wir immer so weiter neue Bücher schreiben, wie Apotheker neue Mixturen machen, indem wir Wasser aus einem Gefäß ins andere gießen?" … Weiterlesen Lawrence Sterne: „Das Leben und die Ansichten Tristram Shandys“

„Leben und Abenteuer des Andrej Bolotow, von ihm selbst für seine Nachkommen aufgeschrieben“

Andrej Timofejewitsch Bolotow (1738 - 1833), langjähriger Beamter im Dienste Katharinas II., quittiert nach dem berühmten Ukas von Peter III. über die Adelsfreiheiten im Alter von 24 Jahren den Offiziersdienst und zieht sich auf sein Landgut im Tulaschen Gouvernement zurück, wo er bis zu seinem Tode lebt und wirkt. Der standesbewusste Adlige und bildungsbesessene Autodidakt, … Weiterlesen „Leben und Abenteuer des Andrej Bolotow, von ihm selbst für seine Nachkommen aufgeschrieben“

Henri Masers De Latude: „Fünfunddreißig Jahre im Kerker“

In diesem Latude hatte die alte, schwachköpfige Tyrannei ihren leibhaftigen Ankläger eingekerkert, einen feurigen, schrecklichen Menschen, den nichts zähmen konnte, dessen Stimme die Mauern erschütterte, dessen Geist und Kühnheit unüberwindlich waren. Er besaß einen eisenstarken, unverwüstlichen Körper, an dem alle Gefängnisse zuschanden wurden, die Bastille, Vincennes, Charenton, zuletzt die Schrecken von Bicêtre, in denen jeder … Weiterlesen Henri Masers De Latude: „Fünfunddreißig Jahre im Kerker“

Daniel Defoe: „Glück und Unglück der berühmten Moll Flanders“

... die, in Newgate geboren, nebst ihrer Kindheit noch sechzig wechselvolle Jahre durchlebte, zwölf Jahre Dirne war, fünfmal heiratete, darunter ihren Bruder, zwölf Jahre lang stahl, acht Jahre deportierte Verbrecherin in Virginien war, schließlich reich wurde, ehrbar lebte und reuig starb. Beschrieben nach ihren eigenen Erinnerungen Daniel Defoe (1660 - 1731), der Dichter des "Robinson", … Weiterlesen Daniel Defoe: „Glück und Unglück der berühmten Moll Flanders“

Hans-Ulrich Lüdemann: Das verflixte Rollenspiel

Der vierzehnjährige Roman Moor und sein Vater erfanden das Rollenspiel, um problematische Ereignisse in ihrem Leben zu besprechen. In der Rolle imaginärer Personen fällt es ihnen leichter, über ihre Schwierigkeiten zu reden, kommen sie der Wahrheit am nächsten.Ein solch fiktives Gespräch führen der querschnittsgelähmte Maler und Bildhauer Karl Moor und sein Sohn Roman. Es geht … Weiterlesen Hans-Ulrich Lüdemann: Das verflixte Rollenspiel

Heinrich Böll: Ende einer Dienstfahrt

Heinrich Böll (1917-1985)Bekanntgeworden vor allem durch Erzählung und Roman, daneben als Übersetzer und Autor von Essays, Reden und Aufsätzen, Hörspielen und Gedichten.In aller Welt hochgeschätzt als Zeitkritiker und Moralist, dessen Persönlichkeit und Werk in gleicher Weise in dem Bemühen wirksam wurden, die jüngste Vergangenheit zu bewältigen.Literaturnobelpreisträger des Jahres 1972.Im Amtsgericht des kleinen rheinischen Städtchens Birglar … Weiterlesen Heinrich Böll: Ende einer Dienstfahrt