Harry Thürk: Nachts weint die Sampaguita

In seinem neuesten Dokumentarbericht erschließt Harry Thürk dem Leser ein in unseren Breiten weitgehend unbekanntes Kapitel des zweiten Weltkrieges und der ersten Jahre danach im pazifischen Raum: Hukbong Bayan Laban Hapon, kurz Huk genannt, war der Name der mächtigen Philippinischen Partisanenbewegung, die das Ziel verfolgte, die japanischen Eroberer zu vertreiben und die nationale Unabhängigkeit zu erringen.
Der Autor untersucht die erstaunliche Tatsache, daß sich gerade auf diesem fernen Inselreich unter Führung der Kommunistischen Partei eine der gewaltigsten antifaschistisch-antiimperialistischen Volksbewegungen der damaligen Zeit herausbildete.
Aber Harry Thürk schildert nicht nur eindrucksvoll Entstehung und Kampfaktionen der riesigen Partisanenarmee, die den modern ausgerüsteten Soldaten des Tenno empfindliche Schläge versetzte. Er läßt den Leser gleichzeitig einen Blick hinter die politischen Kulissen werfen, wo ein heimtückisches Spiel gegen die patriotischen Kräfte inszeniert wurde.

Mitteldeutscher Verlag Halle, 2. Auflage 1980

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