Alexander Ebanoidse: „Hochzeit auf imeretisch“

Alexander Ebanoidses Roman gehört zu den unterhaltsamsten Werken der georgischen Gegenwartsliteratur. Voller Humor, leicht und heiter, mit südlichem Temperament erzählt der Autor vom Landaufenthalt des jungen, unbemittelten Bildhauers Lado, der beinahe mit dessen Zwangsverheiratung geendet hätte.Die einzigen Kleider, die er besitzt, auf dem Leib, in der Tasche zehn Rubel, und auch die noch gepumpt, so … Weiterlesen Alexander Ebanoidse: „Hochzeit auf imeretisch“

Clemens Brentano: „Baron von Hüpfenstich“

Clemens Brentano brennt in seinen Märchen ein Feuerwerk phantasievoller und witziger Einfälle ab, indem die satirischen Attacken auf die kleinstaatliche Fürstenherrlichkeit, den Adelsstolz heruntergekommener Geschlechter und die bezopfte Ehrwürdigkeit literarischer Autoritäten die prächtigsten Knallfrösche abgeben. Fabulierfreudige Ausschmückungen, geistreiche Wort- und Klangspiele überwuchern immer wieder üppig den Handlungsfaden. Er scheint sich zwischen den artistischen Arabesken zu … Weiterlesen Clemens Brentano: „Baron von Hüpfenstich“

Roswitha Geppert: „Die Last, die du nicht trägst“

Die Ehe von Klaus und Waltraude Riezy gerät immer mehr in die Krise, seit sie wissen, dass ihr Kind geistig schwer behindert ist. Tino, an dessen Geburt sich so viele Erwartungen knüpften, wird nie ein normales Leben führen können. Die Auseinandersetzung um die Verantwortung für das Kind berührt Existenzfragen beider Partner.Waltraude kämpft bis zur Selbstaufoperung … Weiterlesen Roswitha Geppert: „Die Last, die du nicht trägst“

Richard Wagner: „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven“

Richard Wagner berichtet, wie er als armer Komponist in Frankreich mit anderen Musikern nicht zurecht kam, er selbst nach Wien wollte, um Beethoven kennenzulernen. Ihm mangelte es an allem, er sagte, das Brot sei zu trocken und die Getränke zu wässrich. Um aber nach Wien zu kommen, komponierte er Schund, und Schund ließ sich bekanntlich … Weiterlesen Richard Wagner: „Eine Pilgerfahrt zu Beethoven“

Martha Weber: „Am Weißdornhag. Gedichte“

Die enge Verbundenheit mit der Natur und die Liebe zur sozialistischen Heimat sprechen aus allen Gedichten Martha Webers. Feinfühlig und überzeugend bringt sie dem Leser ihre Erlebnisse und Beobachtungen aus Spaziergängen und Wanderungen durch Wiesen und Wälder nahe. Immer aber geht es ihr auch um den Menschen, der das befreite Land für seine Zwecke nutzt … Weiterlesen Martha Weber: „Am Weißdornhag. Gedichte“

Christian Morgenstern: Alle Galgenlieder

Christian Morgenstern gehörte zum Kreis der "Galgenbrüder", die bei übermütigen Tafelrunden die Kellnerin Sophie eine "Henkersmaid" und ihren Stammtisch "Galgenberg" nannten, und er meinte, von diesem Berg aus sehe "man die Welt anders" an und zudem "andre Dinge als andre". So entstanden seine spöttisch-skurrilen Verse, von denen niemand ahnte, daß sie ihren Verfasser einst berühmt … Weiterlesen Christian Morgenstern: Alle Galgenlieder

Juri Lotman: Alexander Puschkin

Juri Lotman (geb. 1922), Nestor der angesehenen "Tartuer Schule", in Kulturtheorie und Literaturgeschichte gleichermaßen zu Hause, erschließt das "Phänomen Puschkin" in der schon vom Dichter selbst erkannten und forcierten Verschränkung von Kunst und Leben, die fortwährend Entwurf und Korrektur produziert: "Hab viel gebessert, viel gestrichen,Zwar wimmelt's noch von Widersprüchen,Doch einerlei..." (Eugen Onegin) Auch bei Lotman … Weiterlesen Juri Lotman: Alexander Puschkin

Gerhard Scherfling: Von einem Tag zum anderen

Vergewaltigt und mit schweren Verletzungen wird Nicole aufgefunden. Ihr Zustand ist bedenklich. Alles deutet darauf hin, daß es derselbe Täter war, der vor wenigen Wochen ein anderes Mädchen vergewaltigt hat. Doch über diesen Mann kann keines der beiden Mädchen Angaben machen. Triebtäter, so sagt der Psychiater und Gerichtsarzt Dr. Renneberg, können nicht aufhören. Ein neues … Weiterlesen Gerhard Scherfling: Von einem Tag zum anderen

erlebt – erzählt – Von Tokio bis Mexiko-Stadt

Das war vor wenigen Jahren... Im Erfurter Nordbad mühte sich ein schmaler Junge. Er schwang verzweifelt seine Arme, bemühte sich, mit den Füßen den richtigen Rhythmus zu finden. Die Augen gingen immer wieder nach vorn zu den anderen, die ihm scheinbar mühelos davonschwammen. Umsonst! Lange vor ihm beendeten die Kameraden die Strecke. Endlich schlug auch … Weiterlesen erlebt – erzählt – Von Tokio bis Mexiko-Stadt

J. Höppner, W. Seidel-Höppner: Von Babeuf bis Blanqui – Band I: Einführung

Waltraud Seidel-Höppner (geb. 1928) und Joachim Höppner (geb. 1921) stellen hier in historischem Abriß und Quellenauswahl Wortführer des vormarxschen Egalitarismus, Sozialismus und Kommunismus in Frankreich vor. In diesen Theorien verdichten sich die Widersprüche der kapitalistischen Welt. Direkt oder mittelbar widerspiegeln sie Streben und geschichtliche Erfahrung der Massen, intonieren das Leitmotiv für den Kampf um eine … Weiterlesen J. Höppner, W. Seidel-Höppner: Von Babeuf bis Blanqui – Band I: Einführung