Karl Grünberg: „Brennende Ruhr“ – Roman aus der Zeit des Kapp-Putsches

Als am 13. März 1920 der Kapp-Putsch begann, antworteten auch die Ruhrarbeiter wenige Stunden später mit dem Generalstreik. Sie bildeten die Rote Ruhrarmee, die sich den marschierenden Putschisten erfolgreich entgegenstellte. Nach vier Tagen war der Kapp-Putsch durch die Aktionseinheit der Arbeiter überall zusammengebrochen. Die geflohene Regierung kehrte nach Berlin zurück. Die erste Einheitsaktion des deutschen Proletariats aber endet durch schmählichen Verrat. – Diese geschichtlichen Fakten bilden den Hintergrund des weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt gewordenen Romans, der im Jahre 1928 zum erstenmal erschien, seither in sechs Sprachen übersetzt wurde, und für den Karl Grünberg 1953 mit dem Nationalpreis ausgezeichnet wurde.

Aufbau-Verlag, Berlin, 1959

Umschlagbild von Werner Ruhner.

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