S. W. Pokrowski: Ao, der Mammutjäger

Noch heute findet man in dem vereisten Boden der nördlichen Tundra Wohnstätten der Steinzeitmenschen und Skelette riesiger Mammute. Diese Funde sind Zeugen einer Zeit, in der Ao und sein Geschlecht ihr Leben behaupteten.
Das Mammut, das für die Jäger Nahrung bedeutete, jagten sie mit der Kühnheit der Naturmenschen, die nur Furcht vor bösen Geistern kannten. Der schlaue Zauberer Kuolo nutzt diesen Aberglauben für sich aus und hält die Menschen in Angst und Schrecken. Ao und seine Gefährten fliehen vor ihm zu dem Großen Eis und erlegen ein Mammut, dessen blutiges Herz sie essen.
Nun hat, einer Überlieferung zufolge, der Zauberer seine Macht über sie verloren. Sie kehren in ihre Siedlungen zurück und töten Kuolo, der Zwietracht in die Gemeinschaft der Menschen hatte tragen wollen.

Verlag Kultur und Fortschritt Berlin, 1969

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