Tove Jansson: Die Puppenstube

Ein Möbeltischler baut sich ein Puppenhaus und bringt mit seiner Leidenschaft für das Vollkommene die Beziehung zu seinem Freund in Gefahr.
Ein alternder Bildhauer, von der Kritik und seinen Kollegen in eine Außenseiterposition gedrängt, hängt seine ganze Liebe an einen Affen.
Ein Serienzeichner zerbricht am Fließbandcharakter seiner Arbeit und verschwindet in die Anonymität.
Ein von der „Idee der Lokomotive“ besessener Eisenbahnangestellter will seine späte Freundin umbringen, weil sie seine Neigung nicht begreift.
Eine Schauspielerin studiert kalt und herzlos die Psyche ihrer hilflos-gütigen Kusine, um im Theater einen ähnlichen Typ darstellen zu können.
Im Mittelpunkt der zwölf Kurzgeschichten des 1978 erschienenen Bandes stehen vorwiegend Künstler und Handwerker mit künstlerischen Ambitionen, die in einer gefährdeten Welt nach schöpferischer Selbstverwirklichung streben und dabei in Konfliktsituationen geraten.
Die finnlandschwedische Schriftstellerin und Illustratorin Tove Jansson ist bei uns bisher nur als Kinderbuchautorin bekannt.

VEB Hinstorff Verlag Rostock, 1981

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