Margarete Neumann: Der Weg über den Acker

Eines Morgens findet man Stubbe, den Nachtwächter, in der Scheune am Boden liegen, Würgemale am Hals. In der verkrampften Faust hält der Tote einen Schlüsselbund. Nicht weit davon stößt man auf Remsius, den ehemaligen Gutsinspektor: er hat sich erhängt. Welches Drama hat sich hier abgespielt? Ist der Nachtwächter dem Geheimnis der Pferde- und Korndiebstähle in Bornsdorf auf die Spur gekommen? Werden die Bauern aufatmen und sich wieder unbelastet ihrer Arbeit zuwenden können? Schwer sind die Jahre des Anfangs, besonders für die, die allein mit den Widerständen fertig werden wollen, wie Karsten, der frühere Ochsenknecht. Er verweigert den Weg über seinen Acker, den die anderen brauchen, aber das Neue im Dorf kann er damit nicht aufhalten. Zuletzt fahren die Maschinen der Traktorenstation auch über seine Felder.

Aufbau-Verlag Berlin 1959
Deutsche Volksbibliothek

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