Barbara Kühl: Martin oder Zwei linke Hände

Alles ist wichtig, immer ist alles gerade besonders wichtig, denkt Martin. Nur mich, mich nehmen sie nicht wichtig, Vater nicht und Mama auch nicht. Ich bin ihnen egal. Ich kann glücklich sein oder traurig - sie merken es gar nicht. Warum ist das so, warum haben sie sich so verändert? Es steht was in der … Weiterlesen Barbara Kühl: Martin oder Zwei linke Hände

Joachim Kupsch: Eine Sommerabenddreistigkeit

Fremde Mächte greifen ein in das Schicksal unseres Helden Alexander, der, armer Leute Kind, aufgezogen wurde bei den Schäfersleuten vom Berg und nun nach bedrängender Fährnis unvermutet zu einem Vater, zugleich aber auch nach dem Erlebnis lieblicher Nacktheit zu einer heimlichen Braut gelangt. Abenteuer treiben ihn durch die Lande und sogar in den Krieg mit … Weiterlesen Joachim Kupsch: Eine Sommerabenddreistigkeit

L. M. Krutschkow: Schüsse im Tiergarten

Der General dachte nach. Sein Blick glitt über die schon im Dunkel liegenden kahlen Sträucher am Parkrand, wo sich nach Annahme Kudrjawzews der Provokateur verborgen gehalten hatte.l Er erkannte einige Westberliner Polizisten. Aus dem schwachen Laternenlicht stachen ihre weißen Regenumhänge. Die Uniformierten stöberten suchend in den Sträuchern herum. In einiger Entfernung stand ein Volkswagen und … Weiterlesen L. M. Krutschkow: Schüsse im Tiergarten

Hildegard und Siegfried Schumacher: Der Brillenindianer

Der 10jährige Otto, sehbehindert und dadurch ein wenig einsam, lernt die couragierte Antje kennen, die sich in vielen Situationen als eine verläßliche Freundin erweist. Von dem komplizierten Entwicklungsweg, der den Jungen selbstsicherer werden läßt, auf dem er Freunde findet, ihn jedoch nicht nur mit Erfreulichem konfrontiert, erzählen die Autoren mit Phantasie, Humor und einfühlsamer Gestaltung. … Weiterlesen Hildegard und Siegfried Schumacher: Der Brillenindianer

Václav Rezác: Die ersten Schritte

Mit dem Jahr 1945 fängt auch für das tschechische Volk ein neues Leben an. Die dunkle Zeit der Okkupation ist vorüber, die Nazis haben das Land räumen müssen, auf freiem Boden soll eine neue, bessere Ordnung erstehen. Aller Anfang ist schwer, besonders schwer inmitten der von Krieg und Faschismus hinterlassenen Trümmer und Wirrnisse, aber stärker … Weiterlesen Václav Rezác: Die ersten Schritte

Herbert Nachbar: Keller der alten Schmiede

An diesem schönen Septembertag war nach der zweiten Stunde schulfrei. Aber Theo konnte sich nicht freuen. Es war der erste Tag des Krieges. Er wußte es noch nicht, aber er fühlte: Mit jeder Kugel, die aus einem deutschen Gewehr jagte und ein Leben auslöschte, wurde seine Kindheit getroffen. Einfühlsam und gedankenreich zeichnet Herbert Nachbar die … Weiterlesen Herbert Nachbar: Keller der alten Schmiede

Ruud Brouver: Flammen über Texel

Was der ältere Herr, der am Straßenrand mit klammen Fingern an seinem Fahrrad baut, sieht, ist das 822. Georgische Infanteriebataillon. Wie er glaubt, eine Kolonne von Opfern, Feiglingen, Vaterlandsverrätern, Entwurzelten und überzeugten Faschisten. Was er nicht sieht, nicht sehen kann, sind die Genossen, die in der verhaßten Uniform an ihm vorbeiziehen - zum Äußersten entschlossen… … Weiterlesen Ruud Brouver: Flammen über Texel

Jutta Schlott: Der Sonderfall

Die vier Erzählungen dieser Anthologie berichten von Kinderschicksalen, wie sie im Alltagsleben zu finden sind: Die Mutter heiratet zum zweiten Mal; der Großvater stirbt; ein Mädchen muß sich um Geschwister und Haushalt kümmern; ein Junge, geistig zurückgeblieben, schafft das Schulpensum nicht. Und dennoch sind es ungewöhnliche Geschichten Der Kinderbuchverlag Berlin 1981Illustrationen: Helga Leue

Sergej Klementjew: Welle Moskau – Berlin

"Zu zweit kein Problem", "Ganz in Familie", "Gemeinsam macht's Spaß", das sind nur einige Titel von Unterhaltungssendungen des DDR-Fernsehens, in denen Sergej Klementjew mitgewirkt hat. Der sowjetische Gast gewann die Herzen der Zuschauer sofort durch sein hervorragendes Deutsch. In Berlin geboren, in Moskau aufgewachsen, während des Krieges Kundschafter und Dolmetscher der Sowjetarmee, bis 1947 Mitarbeiter … Weiterlesen Sergej Klementjew: Welle Moskau – Berlin