Gert Prokop, Detektiv Pinky

„Pinky saß auf seiner Mülltonne und träumte“

Pinky

Die Hauptfigur Absolon W. Beaver, von seinen Freunden liebevoll Pinky genannt, verbringt die meiste Zeit sechs Stockwerke über der Stadt, lesend und träumend. Sein großes Vorbild ist der Detektiv Pinkerton. Daher auch sein Spitzname. Er sitzt auf einer bunten Mülltonne, die er gefunden – naja, nicht ganz – aber auch nicht gestohlen hat, und träumt davon ein berühmter Detektiv zu werden. Gemeinsam mit seinen Freunden „Monster“ und Marie-Antoinette „Prinzessin“ wohnt der Vollwaise Pinky im Waisenhaus der Potters „Potters Kinderheim“ in der fiktiven amerikanischen Stadt Kittsburgh und löst mit eigenen Methoden die Probleme von schwerreichen Klienten. Trotzdem verlangt er keine Unsummen, sondern praktische Dinge wie Einrichtungsgegenstände für das Heim, Dauereintrittskarten für seine Freunde sowie Tiere für den Zoo.

Gert Prokop (geboren 1932 in Vorpommern geboren und 1994 durch Suizid verstorben) hat unverwechselbare Figuren geschaffen, die in fast jedem Kinderzimmer zu Hause waren, als Vorbilder und Abenteurer. Und sie waren vielschichtig und von gesellschaftlicher Relevanz.

Das Wichtigste in dem Buch waren für mich war der große Gerechtigkeitssinn dieses kleinen Jungen. Er kämpfte für andere, war mitfühlend und dachte mehr an die anderen als an sich.

Dieses Buch ist zeitlos und dürfte auch heute noch jedes Kind, welches sich für Kriminalgeschichten begeistern kann, gefallen.

„Pinky saß auf seiner Mülltonne und träumte“

Hans-Georg Fischer, 06618 Naumburg

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