Ilja Ilf, Jewgeni Petrow: Die Jagd nach der Million

Ostap Bender, Schelm, Hochstapler und Spitzbube von hohen Gnaden, will vor den ausgreifenden Schritten des Sozialismus nach Rio de Janeira fliehen, um dort unter prächtigen Palmen und zwischen glutäugigen Mädchen das Leben eines reichen Taugenichts zu führen. Dazu braucht er nach seinen Vorstellungen wenigstens eine Million in verlässlicher Valuta. Als Bender von der Existenz eines heimlichen Millionärs erfährt, geht er mit aller Engergie und Umsicht zu Werke, diesem die begehrte Million abzujagen. Korejko aber, sein Widersacher, ein gefährlicher Verbrecher, der durch zahlreiche Spekulationen und undurchsichtige Geschäfte ein Vermögen zusammengeräubert hat und nun als kleiner Buchhalter in Erwartung seiner Stunde ein gesellschaftliches Scheindasein fristet, ist nicht minder gerissen als er. Zwischen beiden entbrennt ein Ringen auf Leben und Tod. Der Endkampf wird nach einer abenteuerlichen Jagd per Auto, zu Fuß und auf der Eisenbahn in den Steppen Kasachstans ausgetragen. Was wird mit den beiden Außenseitern der Gesellschaft? Bekommt Ostap Bender die Million? Gelingt ihm die Flucht nach Rio de Janeiro? Oder ist Korejko der Stärkere? Diese Fragen beantwortet Ilfs und Petrows Buch, eine der köstlichsten Satiren aus der NÖP-Zeit, das alt und jung durch Witz, Komik und unerwartete Einfälle fesselt.

Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin, 1958, 1. Auflage
Übersetzt von Elsa Brod, Mary von Pruss-Glowatzky und Richard Hoffmann

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