Horst Szeponik: Ho Chi Minh – Ein Leben für Vietnam

Er hatte viele Namen. Als Küchenjunge Ba fuhr er zur See und lernte die Welt kennen. Er war in Spanien und Portugal, in Algerien, Ägypten, Madagaskar und Senegal, in Frankreich und den USA. Als Heizer arbeitete er in einem englischen Mietshaus, als Tellerwäscher im Hotel „Carlton“, als Hilfskoch in der Pastetenbäckerei. Er wurde Nguyen Ai Quoc, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift „Le Paria“ – „Der Geächtete“. Er konnte nie lange an einem Ort bleiben, da ihn die Geheimpolizei ständig beobachtete. So wechselte er auch häufig seine Tätigkeiten, war Student, Dolmetscher, Lehrer, Kaufmann, trug auch manchmal die safrangelbe Robe eines buddhistischen Mönches, nannte sich Ly Thuy, Vuong, Chin, bis er – von seinen Eltern Nguyen Sinh Cung genannt – sich einen Namen zulegte, der um den Erdball ging: Ho Chi Minh. Aus dem ungewöhnlichen Leben dieses Mannes, den man bereits totgesagt hatte, der aber neunundsiebzig Jahre alt wurde und sein Volk in die Freiheit führte, erzählt dieses Buch, das in der bekannten Biografienreihe erschien, in der bereits berühmte Persönlichkeiten wie Voltaire, Pizarro, Bolivar, Caesar, Fallada, Luther, u. a. vorgestellt wurden.

Verlag Neues Leben Berlin 1981

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