Der Granatapfelbaum – Moderne aserbaidshanische Erzählungen

Weit leuchtende, duftende Blüten und saftig-süße Früchte trägt der Granatapfelbaum, der in Freiheit und Sonne Triebe setzt. Das Märchen, dereinst werde das spärliche Bäumchen, das eng ummauert im Hof eines Stadthauses dahinkümmert, Blüten und Früchte tragen, geht so wenig in Erfüllung wie der Kindertraum von Gerechtigkeit und liebevollen menschlichen Beziehungen des Jungen in einer Umwelt von Egoismus, Schieberei und Brutalität.
Ailisli – hier vertreten mit dem „Märchen vom Granatapfelbaum“ – gehört zu jenen aserbaidshanischen Schriftstellern, die wesentlich dazu beitrugen, daß die aserbaidshanische Prosa in den letzten Jahren internationale Beachtung erlangte. Diese Anthologie gibt Auskunft über den engen Bezug der modernen aserbaidshanischen Prosa zur Lyrik und versucht einen Einblick in die große Themen- und Methodenvielfalt dieser Literatur.
Anars Liebesgeschichte „Ich, du er und das Telefon“ – eine Erzählung von schwebender Leichtigkeit – steht neben Hüssejnows lyrischen Prosaminiaturen, neben der realistischen Erzählung Ahmedows über die Käuflichkeit menschlichen Glücks und M. Ibragimbekows Versuchen, die Geschichte Sowjetaserbaidshans neu aufzuarbeiten.

Vierzehn Autoren verschiedener Generationen erzählen vom Land zwischen Kaspischem Meer und Kaukasus, von den Menschen Aserbaidshans, von ihren Enttäuschungen, Sehnsüchten und von ihrer Liebe.

Verlag Volk und Welt, 1981

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