Omar Saavedra Santis: Die Große Stadt

Die Große Stadt: Universum der „Menschlein“, einer ganz besonderen Spezies, die nichtsdestoweniger genauso sind wie alle Menschen auf der Welt: sie lieben, essen, arbeiten, leben wie woanders auch. Beherrscht wird die Große Stadt seit Jahrhunderten vom Etchepare-Clan, dessen Familienoberhaupt, der apokalyptisch schöne Coronel Bruno Perthel, nicht nur der reichste Mann der Großen Stadt ist, sondern auch die größte Bibliothek besitzt. Eines Tages ändern sich jedoch die Verhältnisse. Zum erstenmal hat eine Regierung die Macht, die die Interessen der Menschlein vertritt. Zu ihrem Programm gehört auch, die Menschlein mit den Segnungen der Kultur vertraut zu machen. Doch wie soll man das, wenn die Analphabetenquote fast achtzig Prozent beträgt? Oliverio Sotomayor, ein kleiner Buchhändler, hat die phantastische Idee, die Bücher „selbst“ erzählen zu lassen. Und zum erstenmal hören die Menschlein von Schicksalen, die den ihren aufs Haar gleichen und doch so ganz anders sind. Eine Welt tut sich für sie auf, die sie zunächst staunend erahnen und überrascht empfinden, bis sie schließlich zögernd begreifen: das ist ja ihre eigene.

Verlag Neues Leben Berlin 1986
Mit einem Nachwort von Svend Plesch
Aus dem Spanischen von Leni Lopez
9,30 M

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