Hans Petersen: 30 irische Erzähler

Dieser Band stellt Kurzprosa vor, die in einem Zeitraum von etwa zwanzig Jahren in der Republik Irland und in Nordirland entstanden ist. Die einbezogenen Schriftsteller repräsentieren unterschiedliche Strömungen und Tendenzen, sie bieten Traditionelles, Neues und Versuche in neue Richtungen, nicht aber literarisch fixierte Mißverständnisse über die Aufgabe des geschriebenen Worts. Der Radius ihrer Erkundung ist groß, er reicht von der Monotonie des Landlebens bis zum Lager eines Luxusweibchens, vom Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen auf einer einsamen Insel an der Westküste bis zum Gewissenszwang in konfessionellen Schulen, vom tragischen Bruderzwist in Nordirland bis zur bürgerlichen Konvenienzehe und zu den Liebesbeziehungen junger Menschen. Intellektueller Anspruch und Aussage, literarische Ambition und technische Bewältigung, Tradition und ihre schöpferische Aufhebung – dies sind die Herausforderungen, die irische Schriftsteller angenommen haben und denen sie sich auf dem Gebiet der Short Story gewachsen zeigen.


Volk und Welt 1979
Erkundungen

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