Dorothea Renata Budniok: Aber die Steine schweigen nicht…

Eigentlich wurde das Ganze durch das kleine Landschaftsbild des van der Neer in Gang gesetzt, das der Restaurator Lefèvre beim Pfarrer von Bois-de-Pierre erblickte. Den Pfarrer findet man am Tag nach dem Besuch Lefèvres tot in einem Stollen, in dem er von herabstürzendem Gestein erschlagen worden ist. Was suchte er in dem Stollen, der auf sein Geheiß freigelegt wurde?

Lefèvre entdeckt bei seinem Kondolenzbesuch im Pfarrhaus, daß der van der Neer vertauscht worden ist. Am Tage nach der Beisetzung des Pfarrers findet man die Kunsthändlerin Arlette ermordet in ihrer Wohnung auf. Sie hatte am Abend zuvor dringend um den Besuch Lefèvres ersucht.

Besteht zwischen den beiden Ereignissen ein unmittelbarer Zusammenhang? Was hat der van der Neer mit dem Tod der beiden Dorfbewohner zu tun? Welche Bedeutung hat überhaupt der Stollen, in dem der Pfarrer tödlich verunglückte? Welche Rolle spielen die Gartenzwerge des Chauffeurs vom Rechtsanwalt? Die untersuchenden Kriminalisten sehen sich mit diesen und anderen rätselhaft anmutenden Fragen konfrontiert. In mühevoller Kleinarbeit wird das Netz der Intrige zerrissen, werden die Täter ermittelt und die Zusammenhänge aufgedeckt.

Der interessante und spannende Kriminalroman von D. R. Budniok vermittelt ein Bild vom Leben in der Bretagne.

Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig
DDR 5,- M

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