Jack London: Lockendes Gold

Die lange Polarnacht hat das große Goldgräberlager von Circle City in graue Schleier gehüllt. Im Tivoli herrscht Ruhe: Die Goldgräber und Holzfäller lehnen gelangweilt an der Bar oder sitzen lustlos an den Spieltischen. Da fliegt die Tür auf, ein Mann stürmt herein, umwirbelt von einer Frostwolke: Burning Daylight! Vergessen ist die Langeweile, verschwunden die Müdigkeit. Daylights Ankunft scheint den Salon mit einer Freudenwelle zu überfluten. Sein Frohsinn, seine Tatkraft und Lebenslust wirken ansteckend. Er ist der König der Goldgräber, der nicht nur seine Freunde an Kraft, Mut und Ausdauer übertrifft – er ist ein Glückskind, dem alle Unternehmungen gelingen.

Für Burning Daylight ist das Leben ein Spiel, das seinen Einsatz fordert. Als Spiel mit Einsatz und Risiko betrachtet er zunächst auch die Spekulationen, mit denen er als gefürchteter Konkurrent in die Geschäfts- und Finanzwelt von San Francisco eindringt, bis er eines Tages erkennt, daß für dieses Spiel der Einsatz zu hoch ist: die Liebe der Dede Mason, die dem kühnen Waldläufer, dem Schlittenführer aus dem alaskischen Norden gehört, nicht aber dem gerissenen, skrupellosen Businessman.

Verlag Neues Leben Berlin
Illustrationen: Horst Bartsch
Alle Rechte an der deutschen Übersetzung beim Aufbau-Verlag Berlin und Weimar
Titel der amerikanischen Originalausgabe: Burning Daylight
Ins Deutsche übertragen von Horst Höckendorf
Mit einem Nachwort von Karl-Heinz Wirzberger

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