Erwin Strittmatter: Ponyweihnacht

Buchtipp von Anna Robert

Die Ponys sind der ganze Stolz von Meister Emil. Wenn er sie anspannt und mit ihnen in die kleine Stadt fährt, werden sie von den begeisterten Bewohnern gestreichelt und mit Leckereien verwöhnt. 
Am Heiligabend dann der Schreck: Die Ponys sind fort. Ausgerechnet am Heiligabend hat sie der Hunger weggetrieben. Keiner hat Lust Weihnachten zu feiern, denn die festliche Stimmung ist natürlich dahin. Es hat geschneit…wie schön wäre es jetzt die Pferde anzuspannen! Doch auch am nächsten Tag zeigen sich keine Spuren im Schnee.
Plötzlich hört man das Knattern eines Motorrades und der Fahrer verkündet – nach einem gebührenden Finderlohn – die frohe Botschaft. Er hat die Tiere bei sich aufgenommen und in einer festlich geschmückten Kantine untergebracht.
Von der schmackhaften Weihnachtsdekoration war jedoch bald nichts mehr übrig und Pferdeäpfel schmückten nun den Raum. 
Jetzt nimmt doch noch alles ein gutes Ende. Die Ponys kommen endlich wieder nach Hause und der Nachtwächter wird zum Retter der Ponys gekürt. Endlich kann die Familie die ersehnte Ponyweihnacht feiern.
Erwin Strittmatter erzählt diese Geschichte mit viel Humor und selbst als Erwachsener kann man sie – meiner Meinung nach – immer wieder lesen. 2004 erschien im Aufbau-Verlag Berlin eine überarbeitete Neuauflage. Diesmal illustrierte Klaus Ensikat diese zauberhafte Geschichte.


„Ponyweihnacht“ (Wie es dazu kam, dass Weihnachten gleich zweimal gefeiert wurde) von Erwin Strittmatter mit Illustrationen von Gerhard Lahr erschien erstmals 1984 im Kinderbuchverlag Berlin. 

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