Iwan Wasow: Im Schoße der Rhodopen

Im Schoße der Rhodopen

„Schön bist du, mein Vaterland! Wie oft habe ich deine gigantischen Gebirge erstiegen und mich staunend deiner Wälder, Fluren und paradiesischen Panoramen erfreut! Als ich im schweren Lebenskampf viele meiner Ideale verloren hatte und alle Qualen des Glücks und der Freude versiegten, da bliebst allein du mir noch. Sei gesegnet, mein Vaterland, sei gepriesen, du Balkanparadies!“ notiert Iwan Wasow 1886 nach einem Ausflug in das Tal der Rosen. Auf seinen Wanderungen durch Bulgarien entdeckt er die urgewaltige, damals noch unerschlossene Bergwelt der Stara Planina, der Sredna Gora, des Rila und der Rhodopen. Er erklimmt ihre beängstigenden Felsenhöhen, durchstreift ihre geheimnisvollen Wälder und durchquert ihre kühlen Flußtäler. Erschöpft von den Ritten zu Pferde und den Märschen zu Fuß, macht er auf hochgelegenen Almen oder in weltabgeschiedenen Klöstern Rast. Er beobachtet das Leben der Hirten auf den Bergweiden und der Mönche in den Einsiedeleien. Ehrfurchtsvoll verweilt er an historischen Stätten wie dem Ruinenfeld von Preslaw, auf dem sich einst die Hauptstadt des Zarenreiches erhob. Poetische Landschafts- und Naturschilderungen, dramatische Szenen aus der wechselvollen bulgarischen Geschichte und lebensechte Porträts von Zeitgenossen fügen sich zu einem bezaubernden Bild des malerischen Bulgarien.

Verlag Rütten & Loening Berlin

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