Blaulicht

Blaulicht

Blaulicht war eine Heftreihe für Kriminalerzählungen. Zuerst erschienen jedes Jahr vier, später dann in der Regel acht Hefte. Mit dem ersten Heft begann es 1958, die Reihe endete 1990 mit der Nummer 285

Angefangen hat die Reihe als Kleine Erzählerreihe, ab Heft 17 hieß sie dann Blaulicht. Erschienen sind die Hefte zunächst im Verlag des Ministeriums des Innern und ab 1963 im Verlag Das Neue Berlin.

Die meisten Handlungen spielen in der DDR.

Zu den Autoren der Reihe gehörten (chronologisch nach Erstveröffentlichungen der Hefte) Werner Schmoll, Dorothea Kleine, Günter Prodöhl, Wolf D. Brennecke, Günter Teske, Martin Selber, Erich Loest (als „Hans Walldorf“; „Bernd Diksen“ ist umstritten, möglich ist auch Werner Dembski), Otto Bonhoff, Tom Wittgen, C. U. Wiesner, Heiner Rank, Wolfgang Mittmann, Barbara Krause, Kurt Türke, Rainer Fuhrmann, Jan Eik, Hartmut Mechtel und Jan Flieger.

Der Autor Günter Prodöhl schrieb auch die Bücher für die Fernsehserie Blaulicht.

Hefte mit circa 30 Seiten kosteten 0,25 Mark und 60-seitige 0,45 Mark. Durch Textformatierungen – meistens die Anpassung der Schriftgröße – erreichte man diese Seitenzahlen. Erschienen die ersten Ausgaben (1 bis 100) noch im Format von 20 × 14,5 cm, wechselte dieses ab der Nummer 101 auf 16,5 × 11,5 cm. Mit dem Formatwechsel wurde auch das bekannte schwarz unterlegte Coverdesign eingeführt. Ab Heft 13 wurde begonnen, die Hefte auf dem Titel mit einer Nummer zu kennzeichnen. Mit dem Heft 17 wurde dann auf dem Cover das „Blaulicht-Logo“ eingeführt.

Seit 1994 erscheint eine neue Reihe von Blaulicht-Krimis im Kremkauer Block-Verlag. Die Nummerierung begann ab „001“ mit dem Verlegen von Romanheften. Ab der Doppelausgabe 025/026 verlegte der Block-Verlag Taschenbücher unter der Blaulicht-Marke. Die Hefte tragen auf dem Cover Zeichnungen bzw. Grafiken, die Taschenbücher Fotos.

Ab 2009 veröffentlichte der Verlag „Das Neue Berlin“ alte Romane als Doppelausgaben im Format 11,6 × 17,9 cm noch einmal.

Mehrfach hat der Verlag „Das Neue Berlin“ Sammelausgaben in Buchform herausgegeben.

Eine Auflistung der Hefte findet sich auf Wikipedia

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